Kemper-Geschäftsführer Thorsten Matuschowski mit dem Synthesizer „Access Virus“. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH

Ein vollbepackter Kleinbus, schweres Equipment und mehrere Stunden Vorlaufzeit – ein großer Aufwand. Musiker müssen viel Zeit vor einem Auftritt mitbringen, um beispielsweise ihre Gitarre perfekt einzustellen. Und wenn man darauf verzichten könnte? Das dachte sich der Recklinghäuser Christoph Kemper auch und brachte vor rund sechs Jahren einen Verstärker mit digitaler „Profiling“-Technologie auf den Markt. Heute begeistert der Profiler große Künstler: Shawn Mendes, Muse, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Depeche Mode, Helene Fischer und und und – die Liste der Referenzen ist lang und überzeugt mit prominenten Namen. Beim Abschlusskonzert von Barack Obama fand der international patentierte Profiler sogar seinen Weg ins Weiße Haus.

Kemper begeistert auch Kunden im Ruhrgebiet – wie beispielsweise die Castroper Band Eskimo Callboy. Foto: Christian Ripkens
Kemper begeistert auch Kunden im Ruhrgebiet – wie beispielsweise die Castroper Band Eskimo Callboy. Foto: Christian Ripkens

Und was genau kann dieser Profiler?

„Er macht eine digitale 1:1-Kopie einer Einstellung eines Gitarrenverstärkers und kann den Sound mit zahlreichen Studioeffekten versehen“, erklärt Peter Koch, Product-/ Support Manager bei Kemper. „Der Profiler ist mit sechs Kilogramm leicht und kompakt und er gibt den Künstlern Betriebssicherheit“, ergänzt Thorsten Matuschowski, Geschäftsführer beider Firmen.

„Der Profiler macht eine digitale 1:1-Kopie einer Einstellung eines Gitarrenverstärkers und kann den Sound mit zahlreichen Studioeffekten versehen“, erklärt Peter Koch, Product-/ Support Manager. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
„Der Profiler macht eine digitale 1:1-Kopie einer Einstellung eines Gitarrenverstärkers und kann den Sound mit zahlreichen Studioeffekten versehen“, erklärt Peter Koch, Product-/ Support Manager. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Der Kemper Profiler Remote ermöglicht die Fernsteuerung des Profilers, zum Beispiel im Sitzen mit den Füßen. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Der Kemper Profiler Remote ermöglicht die Fernsteuerung des Profilers, zum Beispiel im Sitzen mit den Füßen. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH

Die Wurzeln führen zurück ins E-Technik-Studium 

Angefangen hat alles mit Christoph Kemper, an dessen Vorhaben sein Freund Matuschowski während des Studiums nicht direkt glauben konnte:

Kemper entwickelte als E-Technik-Student an der Ruhr-Universität Bochum in den 90er-Jahren einen Synthesizer, heute „Access Virus“ – ein Musikinstrument, das direkt „durch die Decke ging“ und seitdem immer weiterentwickelt wird. Zur Jahrhundertwende gründete Kemper neben Access Music Electronics die Firma Kemper.

„Wir haben unser Geschäft mit heute rund 55 Mitarbeitern auf die beiden Firmen aufgeteilt: Kemper entwickelt, vertreibt und verwaltet die Produkte. Und Access Music Electronics montiert, lagert und versendet sie“, erklärt Matuschowski. Beide Firmen haben ihren Sitz in Recklinghausen, fünf Minuten Autofahrt trennen sie voneinander: „Das ist wichtig, damit wir uns schnell austauschen können. Und es macht uns stolz, vielen Menschen hier Arbeit geben zu können“, ergänzt der Recklinghäuser.

Einer dieser Menschen ist Heike Grotegut, die vor vier Jahren bei Access Music Electronics anfing und innerhalb von sechs Monaten Produktionsleiterin wurde. Flache Hierarchien, ein „menschlicher“ Umgang miteinander und die „Duz-Kultur“ sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre bei Kemper und in den Produktionshallen.

Heike Grotegut, Betriebsleiterin von Access Music Electronics, demonstriert die Montage des Kemper Profiler Remote. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Heike Grotegut, Betriebsleiterin von Access Music Electronics, demonstriert die Montage des Kemper Profiler Remote. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Die Recklinghäuser Firma Access Music Electronics montiert, lagert und versendet die Produkte, die Kemper entwickelt. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Die Recklinghäuser Firma Access Music Electronics montiert, lagert und versendet die Produkte, die Kemper entwickelt. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH

40 Prozent Marktanteil in den USA

Die Produkte sind weltweit verfügbar: „Wir haben eine Firma im US-Staat Colorado und einen Freelancer in Asien. Wir möchten in Zukunft weiterwachsen, auch international. Die USA sind bereits unser größter Markt“, sagt Matuschowski. Und warum ist der Firmensitz dann in Recklinghausen? „Wir könnten überall sitzen. Berlin, New York oder Los Angeles. Unser Team ist aber sehr heimatverbunden, wir arbeiten gerne in Recklinghausen und möchten hier auch bleiben.“

HEIMATVERBUNDEN UND WELTWEIT ERFOLGREICH

Der perfekte Weg vom Studio-Sound auf die Bühne – oder ins Weiße Haus: Die Firmen Kemper und Access Music Electronics begeistern weltweit Hobby-Musiker und namhafte Top-Künstler mit ihrem sogenannten „Profiler“ – was dahintersteckt, erzählt das Team aus Recklinghausen.

Ein vollbepackter Kleinbus, schweres Equipment und mehrere Stunden Vorlaufzeit – ein großer Aufwand. Musiker müssen viel Zeit vor einem Auftritt mitbringen, um beispielsweise ihre Gitarre perfekt einzustellen. Und wenn man darauf verzichten könnte? Das dachte sich der Recklinghäuser Christoph Kemper auch und brachte vor rund sechs Jahren einen Verstärker mit digitaler „Profiling“-Technologie auf den Markt. Heute begeistert der Profiler große Künstler: Shawn Mendes, Muse, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Depeche Mode, Helene Fischer und und und – die Liste der Referenzen ist lang und überzeugt mit prominenten Namen. Beim Abschlusskonzert von Barack Obama fand der international patentierte Profiler sogar seinen Weg ins Weiße Haus.

Kemper begeistert auch Kunden im Ruhrgebiet – wie beispielsweise die Castroper Band Eskimo Callboy. Foto: Christian Ripkens
Kemper begeistert auch Kunden im Ruhrgebiet – wie beispielsweise die Castroper Band Eskimo Callboy. Foto: Christian Ripkens

Und was genau kann dieser Profiler?

„Er macht eine digitale 1:1-Kopie einer Einstellung eines Gitarrenverstärkers und kann den Sound mit zahlreichen Studioeffekten versehen“, erklärt Peter Koch, Product-/ Support Manager bei Kemper. „Der Profiler ist mit sechs Kilogramm leicht und kompakt und er gibt den Künstlern Betriebssicherheit“, ergänzt Thorsten Matuschowski, Geschäftsführer beider Firmen.

„Der Profiler macht eine digitale 1:1-Kopie einer Einstellung eines Gitarrenverstärkers und kann den Sound mit zahlreichen Studioeffekten versehen“, erklärt Peter Koch, Product-/ Support Manager. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
„Der Profiler macht eine digitale 1:1-Kopie einer Einstellung eines Gitarrenverstärkers und kann den Sound mit zahlreichen Studioeffekten versehen“, erklärt Peter Koch, Product-/ Support Manager. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Der Kemper Profiler Remote ermöglicht die Fernsteuerung des Profilers, zum Beispiel im Sitzen mit den Füßen. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Der Kemper Profiler Remote ermöglicht die Fernsteuerung des Profilers, zum Beispiel im Sitzen mit den Füßen. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH

Die Wurzeln führen zurück ins E-Technik-Studium 

Angefangen hat alles mit Christoph Kemper, an dessen Vorhaben sein Freund Matuschowski während des Studiums nicht direkt glauben konnte:

Kemper entwickelte als E-Technik-Student an der Ruhr-Universität Bochum in den 90er-Jahren einen Synthesizer, heute „Access Virus“ – ein Musikinstrument, das direkt „durch die Decke ging“ und seitdem immer weiterentwickelt wird. Zur Jahrhundertwende gründete Kemper neben Access Music Electronics die Firma Kemper.

„Wir haben unser Geschäft mit heute rund 55 Mitarbeitern auf die beiden Firmen aufgeteilt: Kemper entwickelt, vertreibt und verwaltet die Produkte. Und Access Music Electronics montiert, lagert und versendet sie“, erklärt Matuschowski. Beide Firmen haben ihren Sitz in Recklinghausen, fünf Minuten Autofahrt trennen sie voneinander: „Das ist wichtig, damit wir uns schnell austauschen können. Und es macht uns stolz, vielen Menschen hier Arbeit geben zu können“, ergänzt der Recklinghäuser.

Einer dieser Menschen ist Heike Grotegut, die vor vier Jahren bei Access Music Electronics anfing und innerhalb von sechs Monaten Produktionsleiterin wurde. Flache Hierarchien, ein „menschlicher“ Umgang miteinander und die „Duz-Kultur“ sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre bei Kemper und in den Produktionshallen.

Heike Grotegut, Betriebsleiterin von Access Music Electronics, demonstriert die Montage des Kemper Profiler Remote. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Heike Grotegut, Betriebsleiterin von Access Music Electronics, demonstriert die Montage des Kemper Profiler Remote. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Die Recklinghäuser Firma Access Music Electronics montiert, lagert und versendet die Produkte, die Kemper entwickelt. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH
Die Recklinghäuser Firma Access Music Electronics montiert, lagert und versendet die Produkte, die Kemper entwickelt. Foto: Moduldrei Strategie und Kommunikation GmbH

40 Prozent Marktanteil in den USA

Die Produkte sind weltweit verfügbar: „Wir haben eine Firma im US-Staat Colorado und einen Freelancer in Asien. Wir möchten in Zukunft weiterwachsen, auch international. Die USA sind bereits unser größter Markt“, sagt Matuschowski. Und warum ist der Firmensitz dann in Recklinghausen? „Wir könnten überall sitzen. Berlin, New York oder Los Angeles. Unser Team ist aber sehr heimatverbunden, wir arbeiten gerne in Recklinghausen und möchten hier auch bleiben.“

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2019-01-29T10:25:32+01:00
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