
Bürgermeister Tschersich eröffnet Ausstellung zum „Masterplan Altstadt“ im Rathaus
Auf großes Interesse stieß die Eröffnung der Ausstellung zum „Masterplan Altstadt“ im Foyer des Rathauses. Bürgermeister Axel Tschersich freute sich über die große Resonanz.
„Der Masterplan Altstadt ist kein Papier für die Schublade, sondern eine gemeinsame Zukunftsagenda für unsere Innenstadt. Besonders stolz bin ich auf die breite Beteiligung der Bürgerschaft. Sie zeigt, wie sehr den Menschen ihre Altstadt am Herzen liegt. Genau dieses Engagement ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung.“
Die Ausstellung zum „Masterplan Altstadt Recklinghausen“ macht deutlich, dass die Stadtverwaltung auf eine gemeinsame Stadtentwicklung mit den verschiedenen Akteur*innen setzt, bei der Transparenz und Dialog wichtige Grundlagen sind. Und so zeigt die Ausstellung dann auch anschaulich den Weg von den ersten Analysen über den intensiven Beteiligungsprozess bis hin zu den zentralen Leitlinien und Maßnahmen, die der Rat der Stadt im Oktober des vergangenen Jahres einstimmig beschlossen hat.
Der Masterplan, der von der Stadtverwaltung mit dem Planungsbüro Reicher Haase Assoziierte GmbH entwickelt wurde, ist die strategische Grundlage für die Weiterentwicklung der Recklinghäuser Altstadt – als historisches Herz der Stadt, als Ort der Begegnung, des Handels und der Kultur und als lebenswerter Raum für heutige und künftige Generationen. Er gibt Antworten auf zentrale Herausforderungen wie den Klimawandel, den rasanten Wandel des Einzelhandels und die fortschreitende Digitalisierung.
„Wobei nicht alles, was sich im Masterplan als mögliche Maßnahme zur Steigerung der Attraktivität in der Innenstadt findet, auch tatsächlich so kommen muss. Er ist vielmehr eine Art Potenzialanalyse. Und natürlich sind wir auch offen für neue Ideen, die noch nicht mitgedacht wurden. Der Masterplan bietet da ausreichend Gestaltungsspielräume“, betonte Axel Tschersich in den zahlreichen Gesprächen mit interessierten Bürger*innen, die sich an die offizielle Eröffnung im Foyer des Rathauses anschlossen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Beteiligung der Bürgerschaft. In Stadtspaziergängen, Workshops, Info-Foren, einem Ideenlokal sowie über Online-Beteiligung haben zahlreiche Bürger*innen ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven eingebracht und den Masterplan aktiv mitgeprägt.
Die Ausstellung im Foyer des Rathauses lädt nun dazu ein, sich umfassend über die Inhalte des Masterplans zu informieren, Hintergründe nachzuvollziehen und die geplanten Entwicklungsschritte für die Altstadt kennenzulernen. Sie macht deutlich: Die Zukunft der Recklinghäuser Altstadt wird gemeinsam gedacht – und gemeinsam gestaltet.
Identifiziert wurde im Zuge des Verfahrens fünf sogenannte Fokusräume, für die aufgezeigt wird, wie sich die Stadt in diesen Bereichen entwickeln könnte, wenn die Leitlinien und Zielsetzungen des Masterplans umgesetzt werden. Und so finden sich auch in der Ausstellung Skizzen für die Breite Straße, Paulsörter, Münsterstraße/Wiethofstraße, Stadteingänge am Hauptbahnhof sowie das Umfeld des Palais Vest.
Außerdem wurden vier Handlungsfelder – Nutzungsmischung, Freiraumqualität, (historischer) Bestand und Digitalisierung – ausgemacht, die einen Rahmen bilden, um die Entwicklung der Altstadt zu navigieren und zukunftsorientiert zu gestalten. Ziel: Den historischen Charakter der Altstadt bewahren, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anpassen, dabei neue Nutzungen zu ermöglichen und die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu steigen.
„Ich hoffe, dass wir diejenigen, die über die finanziellen Mittel verfügen, wie Eigentümer, Politik und andere mit diesem Plan von der ein oder anderen Idee begeistern können. Gleichzeitig sind wir aber offen für andere Ideen von Menschen, die etwas in unserer Altstadt bewegen wollen“, resümierte Bürgermeister Axel Tschersich.
Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Februar 2026, montags bis freitags während der Öffnungszeiten, im Foyer des Rathauses, Rathausplatz 3, zu besichtigen.
Pressefoto: Bürgermeister Axel Tschersich und die Beigeordnete Christina Kutschaty begrüßten die Gäste der Ausstellungseröffnung im Rathaus. Foto: Stadt RE